Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 25.03.2019


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Achtung, Betrug im Internet: Abo-Fallen nehmen zu

Die Zahl der Beschwerden über Abo-Fallen ist stark angestiegen: Der Internet-Ombudsmann klärt auf, wann Konsumenten die unverschämten Zahlungsaufforderungen ignorieren können.

Die Aussicht auf kostenlose Filme lässt Konsumenten unvorsichtig werden, viele tappen in die Fallen unseriöser Streamingdienste.

© iStockDie Aussicht auf kostenlose Filme lässt Konsumenten unvorsichtig werden, viele tappen in die Fallen unseriöser Streamingdienste.



Von Michaela S.-Paulmichl

Innsbruck – Die Aufstellung unseriöser Streaming-Plattformen ist lang, über 150 Namen sind auf der Watchlist Internet aneinandergereiht. Sie sind alle kurz, die meisten zwei- oder dreisilbig, und sie scheinen einander sehr zu ähneln. Laut Österreichs Internet-Ombudsmann Karl Gladt ist es kein Zufall, dass blueflix, bobflix, boboflix, bobstream, bogoflix, bogo- stream und etliche andere sich gleichende Websites kurz hintereinander registriert wurden: „Da werden regelmäßig neue Namen erfunden, um zu verhindern, dass skeptisch gewordene Konsumenten bei Recherchen im Internet auf Betrugswarnungen stoßen.“

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