Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 11.04.2019


Bezirk Kufstein

Kufsteiner Volksschulkinder sind schon richtige Umwelt-Profis

Die Volksschule Zell hat das Österreichische Umweltzeichen erhalten. Dafür haben sich die Schüler ganz schön ins Zeug gelegt.

Direktorin Birgit Obermüller und Umweltreferent Stefan Hohenauer (vorne) im Kreis von Pädagogen und Schülern der VS Kufstein-Zell.

© OtterDirektorin Birgit Obermüller und Umweltreferent Stefan Hohenauer (vorne) im Kreis von Pädagogen und Schülern der VS Kufstein-Zell.



Kufstein – Stefan Hohenauer, Umweltreferent der Stadt Kufstein, ist stolz auf die Kinder der Volksschule Zell. „Wenn alle Kinder so sind wie ihr und den Umweltschutzgedanken leben, dann mache ich mir keine Sorgen für die Zukunft“, meinte der Kommunalpolitiker. Hintergrund ist eine hohe Auszeichnung, die die Schule verliehen erhalten hat: das Österreichische Umweltzeichen. „Dabei geht es nicht nur darum, dass man Projekte durchführt, sondern man muss das auch leben. Es spiegelt auch eine Gesinnung der Pädagogen wider“, freute sich Volksschuldirektorin Birgit Obermüller über die Auszeichnung.

Die Schüler haben sich auch viel angetan, um zu dieser begehrten Auszeichnung zu kommen. So bauten die 26 Klassen ein Bienenhotel im Schulgarten, auch der so genannte Pedibus zur Schule (begleiteter Schulweg zu Fuß) ist beliebt, zudem gibt es konkrete Schritte zur Plastikvermeidung und eine Forschungsgruppe im Rahmen des Unterrichts über klimarelevante Themen. Das sind nur einige der Punkte, die umgesetzt werden. Mit dem Umweltzeichen bekommt die Schule seitens der Stadtgemeinde einmalig 1000 Euro und jährlich 2000 Euro. Das Geld fließt natürlich wieder in Umweltprojekte. (wo)