Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 04.05.2019


Bezirk Kitzbühel

Junge Radfahrer in Kitzbühel am Prüfstand

Harald Puchleitner und Oswald Heim (von links) mit den ersten Volksschülern aus Kitzbühel bei der „Erklärungsrunde“.

© Michael MaderHarald Puchleitner und Oswald Heim (von links) mit den ersten Volksschülern aus Kitzbühel bei der „Erklärungsrunde“.



Gestern war es in Kitzbühel wieder so weit: Nach zwei Übungseinheiten im Herbst und im Frühjahr war am Freitagvormittag die Radfahrprüfung mit Verkehrserzieher Harald Puchleitner von der Polizei der krönende Abschluss des Radverkehrstrainings. Rund 6000 Viertklässler an den Volksschulen in Tirol beteiligen sich an den freiwilligen Radfahrprüfungen, in Kitzbühel gingen insgesamt 104 Kinder aus den Volksschulen Kitzbühel, Aurach, Jochberg und Reith an den Start.

„Geprüft werden das richtige Losfahren, das Umsehen, die richtigen Handzeichen, das Einordnen beim Linksabbiegen, die Begegnungsregel, das Rechtsabbiegen, die Rechtsregel sowie die Ausrüstung des Radfahrers, das verkehrssichere Fahrrad usw.", erklärt Verkehrserzieher Oswald Heim von der Mobilen Jugendverkehrsschule. Nach erfolgreich bestandener theoretischer Prüfung in der Schule und praktischer Prüfung auf der Straße erhielten die Kinder ihren ersten richtigen Führerschein. Der Radausweis ist ein offizieller Lichtbildausweis, ausgestellt von der zuständigen Bezirkshauptmannschaft.

Heim: „Seit der Gründung der Mobilen Jugendverkehrsschule vor über 40 Jahren hat nun fast die Hälfte der Tiroler Bevölkerung, mehr als 300.000 Personen, die Freiwillige Radfahrprüfung erfolgreich absolviert. Ein wichtiger Beitrag, um die Sicherheit für die schwächsten Teilnehmer des Straßenverkehrs zu gewährleisten."