Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 04.05.2019


Innsbruck

Tag der Sicherheit: Lautloser Tod durch Ertrinken

Adolf Schinnerl (Leiter Rettungsdienst Tirol), Walter Schieferer und Franz Mair (Tiroler Versicherung, v. l.) präsentierten gestern die Broschüre.

© KochAdolf Schinnerl (Leiter Rettungsdienst Tirol), Walter Schieferer und Franz Mair (Tiroler Versicherung, v. l.) präsentierten gestern die Broschüre.



Auch wenn das Wetter derzeit nicht darauf hindeutet — der nächste Sommer kommt bestimmt. Die Tiroler Versicherung hat daher gemeinsam mit den anderen österreichischen Länderversicherern den heurigen Tag der Sicherheit unter das Motto „Sicherer Badespaß" gestellt. „Wasser übt auf Kinder eine unglaubliche Anziehungskraft aus", weiß Walter Schieferer, Vorstandsvorsitzender der Tiroler Versicherung. „Schon ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann höchste Lebensgefahr bedeuten. Ertrinken passiert rasch und lautlos", erklärt er. In Österreich ist Ertrinken die häufigste Todesursache bei Kleinkindern im Alter zwischen zwei und vier Jahren, fast die Hälfte der Ertrinkungsvorfälle passiert in öffentlichen Schwimmbädern oder Seen, rund ein Viertel im eigenen Pool. „In privaten Pools oder Planschbecken wird das Kind oft erst spät bemerkt. Auch sind die Erste-Hilfe-Kenntnisse der Aufsichtsperson häufig mangelhaft", sagt Adolf Schinnerl, der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes des Landes Tirol. Franz Mair, Vorstand der Tiroler Versicherung, verweist auf Vorsichtsmaßnahmen und das Einhalten von wenigen Grundregeln, die viel Leid vermeiden können. Diese Ratschläge finden sich in einer gestern präsentierten Broschüre, die ab sofort in allen Kundenbüros der Tiroler Versicherung aufliegt. (np)