Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 07.05.2019


Tirol

Deutlich mehr Einsätze für die Tiroler Bergretter

Diskussion am Stehtisch: Anton Mattle (stv. Landesleiter) und die Bezirkshauptmänner Michael Berger und Christoph Platzgummer. (v. l.)

© Brigitte EberharterDiskussion am Stehtisch: Anton Mattle (stv. Landesleiter) und die Bezirkshauptmänner Michael Berger und Christoph Platzgummer. (v. l.)



Deutlich mehr Einsätze, aber keine Nachwuchssorgen: So lautet das Fazit der Tiroler Bergrettung bei der Jahreshauptversammlung am Samstag in Hopfgarten.

In 91 Ortsstellen Tirols sind rund 4500 Bergretter tätig. Da die Sportler in den Bergen immer mehr werden, steigen auch die Einsatzzahlen. Waren es im Jahr 2014 noch 2000 Einsätze, so mussten die Bergretter im Vorjahr bereits rund 3000 Mal ausrücken. Durchschnittlich kommen dabei vier Bergretter zum Einsatz, die Dauer liegt bei 2,4 Stunden.

Um jedoch überhaupt in Einsatz gehen zu können, braucht es die persönliche Ausrüstung und die muss jeder Bergretter zum großen Teil selbst finanzieren. Das kostet jeden Helfer ca. 700 Euro jährlich.

Um Mitglieder braucht sich die Bergrettung Tirol keine Sorgen machen, vielmehr sind es die Funktionärsposten, die immer schwerer zu besetzen sind. Die Mitarbeiter der Landesgeschäftsstelle wurden in den vergangenen Monaten komplett ausgetauscht. (be)