Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 18.05.2019


Bezirk Kufstein

Sozialsprengel „umrundete“ fünfmal die Erde

Die Mitarbeiter legten 2018 für die Betreuung der Gemeinde­bürger eine Wegstrecke von insgesamt 190.000 Kilometern zurück. Das entspricht fast fünf Weltumrundungen.

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© SGS Untere Schranne



Ebbs – 18 Jahre lang war Helg­a Glaser als Obfrau des Sozialsprengels Untere Schranne tätig, nun übergibt sie das Ruder an Franz Bittersam. Bei der 29. Generalversammlung wurde der Ebbser einstimmig zum neuen Obmann gewählt. Der diplomierte Sozial­arbeiter war bereits in stellvertretender Funktion als Sprengelchef im Einsatz und ist auch Geschäftsführer der Tiroler Johanniter.

Die größte Heraus­forderung für den Sprengel, der die Gemeinden Ebbs, Erl, Niederndorf, Niederndorferberg, Rettenschöß und Walchsee umfasst, bestehe demnach im Bereich der Pflege.

Bereits im vergangenen Jahr habe das 30-köpfige Team knapp 29.000 Stunden Pflegearbeit geleistet – um zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. „Aufgrund der demographischen Entwicklung müssen wir uns auf weiterhin steigenden Betreuungs- und Pflegebedarf vorbereiten. Immerhin leben in unserem Zuständigkeitsbereich rund 13.000 Bürgerinnen und Bürge­r“, meint Bittersam.

Mit beeindruckenden Zahlen geizte man bei der Generalversammlung nicht: Die Mitarbeiter legten 2018 für die Betreuung der Gemeinde­bürger eine Wegstrecke von insgesamt 190.000 Kilometern zurück. Das entspricht fast fünf Weltumrundungen. Der Zeitaufwand allein für diese Fahrstrecke waren ca. 3000 Arbeitsstunden.

In diesem Zusammenhang dankte der Ebbser Bürgermeister Josef Ritzer allen Beteiligten und betonte ausdrücklich „die Wichtigkeit dieser Einrichtung für die Bevölkerung der sechs im Sprengel verbundenen Gemeinden“. (TT)




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