Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 25.06.2019


Bezirk Reutte

Rotes Kreuz ist immer öfter als Tiefkühler unterwegs

Bezirksrettungskommandant Andreas Inwinkl (l.), Bezirksstellenleiter Jürge­n Ginther und Tirols RK-Präsident Günther Ennemoser (r.) haben Johan­n Malli in die Mitte genommen. Er ist 40 Jahre beim Roten Kreuz.

© MittermayrBezirksrettungskommandant Andreas Inwinkl (l.), Bezirksstellenleiter Jürge­n Ginther und Tirols RK-Präsident Günther Ennemoser (r.) haben Johan­n Malli in die Mitte genommen. Er ist 40 Jahre beim Roten Kreuz.



Die freiwilligen Mitgliedsbeiträge halten das Rot­e Kreuz über Wasser — interessante Zahlen und Fakten wurden bei der Jahreshauptversammlung der Bezirks­organisation des Roten Kreuzes in Reutte bekannt gegeben. Finanzreferent Alexander Ostheimer konnte bei einem 1,9-Millionen-Euro-Budget einen Überling von 14.000 Euro erwirtschaften. Ohne die Mitgliedsbeiträge von 283.000 Euro hätte das Rote Kreuz ein dickes Minus geschrieben. Hauptfinanzier ist die Tiroler Rettungsdienst­e GmbH mit 1,2 Millionen im vergangenen Jahr. Eine knapp­e Million wurde 2018 an Gehältern ausgezahlt. Neuerdings ist das Rote Kreuz auch als Tiefkühler unterwegs. Die Zahl der „Essen auf Rädern" hat derart zugenommen, dass als Alternative vermehrt zu Tiefkühlkost gegriffen werden muss. Warm wurden im vergangenen Jahr 18.307 (+13 %) Essen zugestellt, eiskalt schon 2607 (+36,5 %). Unter den 54.000 freiwilligen Stunden, die 2018 wieder abgeleistet wurden, finden sich auch Namen langjähriger Helfer: Geehrt wurden Marth­a Rief, Carolin Huter, Resi Senzenberger sowie Andrea­s Inwinkl (25 Jahre), Eduard Hundertpfund und Johann Malli für je 40 Jahre. (hm)