Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 26.06.2019


Bezirk Imst

Sicherheit, Schönheit und Schatten: Elf Linden in Imst

Tatjana Stimmler und Norbert Praxmare­r unter einer von elf Linde­n, welche die Begegnungszon­e in Imst bereichern.

© ParthTatjana Stimmler und Norbert Praxmare­r unter einer von elf Linde­n, welche die Begegnungszon­e in Imst bereichern.



Die Bezirkshauptstadt Imst hat sich seit einigen Jahren dazu verschrieben, den Autoverkehr als Lärm- und Abgasquelle bzw. als Gefahrenquelle für flanierende Passanten in der Kernzone zu verringern. Dazu gehören neben der neuen Pflasterung, der Neugestaltung des oberen und unteren Sparkassenplatzes sowie etlichen weiteren Maßnahmen seit Neuestem auch elf Lindenbäume.
„Im vergangenen Jahr hat uns Gartenbau Oppl bei der Aktion ,Imst summt' unterstützt und Bäume in der Kramergasse aufgestellt", erinnert sich Tatjana Stimmler vom Stadtmarketing Imst. Diese Idee wurde nun, zusammen mit dem Umweltausschuss, aufgegriffen. „Linden sind bienenfreundliche Gehölze", informiert GR Norbert Praxmarer: „Als e5-Gemeinde wollten wir die Sicherheit in der Begegnungszone verbessern und für eine Verkehrsberuhigung sorgen. Zusammen mit der Stadtpolizei unter Kurt Kirchmair wurden elf Standorte von der Schustergasse über die Kramergasse und die Floriangasse ausgesucht. Dort stehen über den Sommer unsere Linden in mobilen Trögen."
Die Tröge, samt grünem, schattenspendendem Inhalt, lassen sich leicht über die Wintermonate auf den oberen Sparkassenplatz versetzen. „Das ist ein positiver Beitrag zur Ortsbildverschönerung", sind sich Stimmler und Praxmarer einig. (top)