Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 16.07.2019


Bezirk Kufstein

Samariterbund für Katastrophen gerüstet

Die GF Gerhard Czappek und GF Gerald Fritz, Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, Dr. Wolfgang Hengl und Landeshauptmann-Stv. Josef Geisler bei der Ehrung.

© HaunDie GF Gerhard Czappek und GF Gerald Fritz, Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, Dr. Wolfgang Hengl und Landeshauptmann-Stv. Josef Geisler bei der Ehrung.



Katastrophenschutz braucht Vorsorge und im Ernstfall das reibungslose Zusammenspiel aller Blaulicht- und Hilfsorganisationen. Der 2003 gegründete Samariterbund Tirol engagierte sich von Beginn an auch in der Katastrophenhilfe und so war die Freude groß, als am Wochenende bei der Segnung von sechs neuen Fahrzeugen mit einem Wert von rund 240.000 Euro mit Unterstützung des Landes Tirol auch ein Katastrophenschutz-Fahrzeug mit Anhänger und leistungsstarkem 110-KVA-Stromaggregat dabei war. Unter den offiziell in Dienst gestellten Fahrzeugen sind drei Behinderten-Transporter, ein Mannschaftswagen und das vierte Motorrad.

„Wir sehen uns als Ergänzung, keinesfalls als Konkurrenz", betonte Landesgeschäftsführer Gerhard Czappek die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, die mittlerweile reibungslos funktioniert. Auch dank des vermittelnden Wirkens von Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, der seinerseits erklärte: „Die Bevölkerung erwartet sich ziel­orientierte und effiziente Hilfe, das Ziel ist möglichst hohe Sicherheit." Dabei sei „gut miteinander reden der Schlüssel zum Erfolg". Platzgummer wurde als Erstem in Tirol das Verdienstkreuz mit rotweißrotem Band vom Österreichischen Samariterbund verliehen. (vsg)