Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 25.07.2019


Bezirk Imst

Militärkommandos Tirol: Nachhaltige Heeresübung in Hoch-Imst

Insgesamt vier Tage dauerte diese Abschlussübung des Bundesheers. Die Pioniere bewiesen dabei eindrucksvoll ihre Leistungsfähigkeit.

Freuen sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit: Bernhard Schöpf (GF Imster Bergbahnen), Oberstabswachtmeister und Imster Gemeinderat Markus Bernardi, Vize-BM Gebhard Mantl (Aufsichtsratsvorsitzender  Bergbahnen) und Oberst Bernhard Kapeller (v. l.)

© Imster BergbahnenFreuen sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit: Bernhard Schöpf (GF Imster Bergbahnen), Oberstabswachtmeister und Imster Gemeinderat Markus Bernardi, Vize-BM Gebhard Mantl (Aufsichtsratsvorsitzender Bergbahnen) und Oberst Bernhard Kapeller (v. l.)



Hoch-Imst – Einer realistischen Aufgabe stellten sich 20 Angehörige des Bau-Pionierzugs des Militärkommandos Tirol: Im Rahmen des Übungsszenarios musste eine Route nach einem Hangrutsch für den Verkehr wieder sicher befahrbar gemacht werden. Schauplatz war die Skistraße in Hoch-Imst.

Insgesamt vier Tage dauerte diese Abschlussübung des Bundesheers. Die Pioniere bewiesen dabei eindrucksvoll ihre Leistungsfähigkeit und trainierten unter realistischen Bedingungen Team-Fähigkeiten wie Rollenverteilung, Flexibilität und Vielseitigkeit. Die Übungsannahme lautete, dass auf die Forststraße in Hoch-Imst ein Hang abgerutscht ist. Der Bau-Pionierzug befand, dass die Instandsetzung für den Verkehr durch eine „Krainerwand“ gewährleistet ist.

Während eine Gruppe den Holztransport übernahm, realisierten ihre Kollegen die eigentliche Hangsicherungsmaßnahme. „Unsere Rekruten waren alle sehr motiviert bei der Sache und freuen sich, dass ihre Arbeit langfristig einen Nutzen hat“, erklärt Oberstabswachtmeister Markus Bernardi, der auch Imster Gemeinderat ist.

Die Nachhaltigkeit aus dieser Übung hebt auch Bernhard Schöpf, Geschäftsführer der Imster Bergbahnen, hervor: „Wir haben uns sehr gerne als Übungsschauplatz zur Verfügung gestellt und mit dem notwendigen Material geholfen. Im Gegenzug verfügen wir nun über eine sanierte Hangsicherung in diesem Bereich.“ (TT)