Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 27.07.2019


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Als die Kelten in Anras waren

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© Peter Unterweger



Anras – Mit einem großen Festakt und einem dichten Programm feiert die Gemeinde Anras an diesem Wochenende die erste urkundliche Erwähnung vor 1250 Jahren. Einen geschichtlichen Einblick gab nun Renate Ver­geiner bei einer kunsthistorischen Wanderung vom Pfleghaus zur Kirche St. Antonius und weiter auf den dahinter liegenden Kalvarienberg.

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Die Kelten suchten als spirituelle Orte unbewaldete Bergkuppen. „Dieser Ort ist eindeutig keltisch determiniert, der passt genau ins Schema“, analysierte die Historikerin. Vergeiner sprach von der Idee der Überschichtung eines älteren, vermutlich keltischen Naturheiligtums durch eine christliche Kirche und die Zuwidmung an St. Antonius. Sie arbeitete auch die Bedeutung der irischen Mönche heraus. Nach den Römern und Slawen erfolgte eine neue Missionierung Europas unter Karl dem Großen durch irische Mönche, also wieder die keltische Geistlichkeit, informierte Vergeiner, die in Wien unterrichtet. (punt)




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