Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 02.08.2019


Bezirk Reutte

Schon 25 Jahre Krankenhaus neu in Reutte

Bei der Grundsteinlegung stießen damalige Politgrößen auf gutes Gelingen an: Gesundheitslandesrätin Elisabeth Zanon, Landeshauptmannstellvertreter Ferdinand Eberle und Verbandsobmann Bürgermeister Otto Erd (v. l.).

© Nikolussi HansBei der Grundsteinlegung stießen damalige Politgrößen auf gutes Gelingen an: Gesundheitslandesrätin Elisabeth Zanon, Landeshauptmannstellvertreter Ferdinand Eberle und Verbandsobmann Bürgermeister Otto Erd (v. l.).



Vor einem Vierteljahrhundert wurde der Grundstein zum Zu- und Neubau am Bezirkskrankenhaus gelegt. Der 1968 bezogene Neubau war in die Jahre gekommen, das Gebäude platzte förmlich aus allen Nähten. Die Ambulanzen und die OP-Abteilung waren räumlich wie technisch nicht mehr auf neuestem Stand.

Einen Neubau stemmen zu können, das trauten sich viele Bürgermeister damals nicht zu. Überredungskünste und Hilfszusagen von „Lokalmatador" LHStv. Ferdinand Eberle brachten den Umschwung. Daher fiel im Gemeindeverband des Bezirkskrankenhauses die Entscheidung, einen Zu- und Neubau anzugehen. Am Anfang sprach man von Kosten in der Höhe von rund 600 Millionen Schilling (43,6 Mio. €), mit etwas über 400 Millionen (29 Mio. €), nach entsprechenden Änderungen und der Reduktion der geplanten Betten, fand man dann das Auslangen. Die Grundsteinlegung für das Riesenprojekt stieß natürlicherweise in der Bevölkerung auf großes Interesse und bereits drei Jahre später konnte der Neubau bezogen werden.

Der Ostflügel des Altbaus wurde von Grund auf neu gestaltet und ist in den Neubau integriert. Der Westflügel fand als Bezirkspflegeheim „Haus Ehrenberg" seine Bestimmung. (hni)

Der „Altbestand“ 1994, das Haus musste weichen.
Der „Altbestand“ 1994, das Haus musste weichen.
- Nikolussi Hans