Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 13.09.2019


Bezirk Kufstein

Rehazentrum in Münster: Therapieangebot wird erweitert

26 Betten werden für die psychiatrische Rehabilitation reserviert. Erweiterungsbau soll ab dem Frühsommer 2020 zur Verfügung stehen.

Schon seit August laufen die Arbeiten zur Erweiterung des Haupthauses und des Therapiebereiches im Reha-Zentrum Münster. Rund 16 Millionen Euro werden in das Projekt investiert.

© ZwicknaglSchon seit August laufen die Arbeiten zur Erweiterung des Haupthauses und des Therapiebereiches im Reha-Zentrum Münster. Rund 16 Millionen Euro werden in das Projekt investiert.



Von Walter Zwicknagl

Münster – Im Sommer 2011 ging das Reha-Zentrum Münster in Betrieb und ist heute nicht mehr aus der Patientenversorgung wegzudenken. An einer Erweiterung wird seit zwei Jahren geplant – und jetzt wird daran gearbeitet. Derzeit stehen 300 Betten für Neuro-, Herz-, Lungen- und Onkologie-Patienten zur Verfügung. „Nach dem Umbau des Haupthauses, dem Bau eines zusätzlichen Therapiegebäudes sowie funktionalen Anpassungen des Bestandes stehen den Patienten 72 neue Einzelzimmer zur Verfügung“, zeigt Claus Brunner, einer der beiden Geschäftsführer des Reha-Zentrums, auf. Davon sollen 26 Betten für die neue Indikation, nämlich die psychiatrische Rehabilitation, bereitstehen.

„Unser Ziel ist es, die Doppelzimmer zu verringern und neue Einzelzimmer zu schaffen“, sagt Claus Brunner. Dabei werde das Haupthaus aufgestockt. Ein großes Plus ist auch die Erweiterung des Therapietraktes und des medizinischen Bereiches mit den Ambulanzen und Ordinationen. Damit trägt man den sich rasant entwickelnden betrieblichen und medizinischen Anforderungen Rechnung. Und es wir betont, dass das gesamte Team von Anfang an in die Planungen eingebunden war.

Begonnen wurde mit den ersten Arbeiten schon im August. Während der Bauphase, die im Frühsommer 2020 abgeschlossen sein soll, werde es zu keinerlei Einschränkungen in der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Versorgung kommen, wie Geschäftsführer Brunner versichert. Die Erweiterung und die Strukturverbesserung kostet rund 16 Millionen Euro.

Der Neubau des zusätzlichen Therapietraktes entsteht in Teilen des bisherigen Therapiegartens. Dort gibt es dann neue Therapieräume, einen zusätzlichen großen Turnsaal und Seminarräume. Der eingeschoßige Zubau wird als letzter Schritt an ­beiden Enden mit dem Haupthaus verbunden. Zudem werden der Speisesaal, das Café und der Empfang vergrößert. Im Außenbereich sollen der Therapiegarten und die Parkplätze erweitert werden. Dabei ist die Rede von weiteren 52 Abstellplätzen. Und ein weiteres Plus wäre die Errichtung einer ÖBB-Haltestelle, die man schon lange im Auge hat.

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