Letztes Update am Mo, 14.10.2019 12:52

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Senioren

Neue „Senioren-Computeria“ in Wattens eröffnet

Zugtickets online buchen, E-Banking am Handy oder Videotelefonieren mit den Enkelkindern – die Computeria Wattens soll Senionen im Umgang mit digitalen Technologien unterstützen.

LR Patrizia Zoller-Frischauf (Mitte), Projektkoordinatorin Christa Gangl (vorne, 1. v. li.), BM Thomas Oberbeirsteiner (hinten, 3. v.li.), Vizebürgermeisterin Christina Möstl (hi., 3. v. re.), Julia Rhomberg (Netzwerk Computeria Tirol, hinten,2. v.re.)

© Land Tirol/KathreinLR Patrizia Zoller-Frischauf (Mitte), Projektkoordinatorin Christa Gangl (vorne, 1. v. li.), BM Thomas Oberbeirsteiner (hinten, 3. v.li.), Vizebürgermeisterin Christina Möstl (hi., 3. v. re.), Julia Rhomberg (Netzwerk Computeria Tirol, hinten,2. v.re.)



Wattens – Am Montag wurde – nach einem mehrmonatigen Testbetrieb – die Computeria Wattens von Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf offiziell eröffnet. Damit geht bereits die zwölfte Einrichtung dieser Art im Bezirk Innsbruck-Land in Betrieb. Das Projekt soll Senioren beim Umgang mit digitalen Technologien unterstützen. Die Schwerpunkte liegen auf dem Umgang mit dem Internet und der Bedienung von Smartphones.

Digitale Kompetenzen seien auch vielfach gefragt, um am sozialen Leben uneingeschränkt teilzunehmen und mit Familie und Freunden in Kontakt zu bleiben. „Es geht darum, dass auch die älteren Generationen fit für das digitale Zeitalter werden und weiterhin selbstbestimmt leben können“, betonte Zoller-Frischauf.

Das Besondere an der Computeria Wattens sei, dass sie im Pflegeheim mit angeschlossenem betreutem Wohnen situiert ist. Zukünftig ist auch eine Kooperation mit Wattener Schulen und der Destination Wattens – der Partnerschaft zwischen der Marktgemeinde Wattens und der Firma Swarovski für die regionale Entwicklung in Sachen Wirtschaft, Forschung, Bildung und Mobilität – geplant. In der Computeria Wattens sind aktuell vier ehrenamtliche Mitarbeiter im Einsatz.

Auch Landesrat Bernhard Tilg zeigte sich bei der Eröffnung begeistert. „Die Computeria Wattens ist ein weiterer wichtiger Baustein innerhalb der Tiroler Seniorenbildungsarbeit des Netzwerks Computeria Tirol“, so Tilg. Tirolweit gibt es die Computerias in fast 50 Gemeinden mit über 300 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Im Vorjahr wurde die Tiroler Bildungsinitiative seitens des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz bereits zum zweiten Mal zum österreichweiten „Good Practice Modell“ im Bereich der Seniorenbildung gekürt. (TT.com)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Mehr Infos:

Computeria Wattens

Öffnungszeiten: Jeden zweiten und vierten Montag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt
Christa Gangl
E-Mail: computeria.wattens@gmail.com


Mehr Artikel aus dieser Kategorie

Der Waschbär war nie im Tierheim angekommen.Deutschland
Deutschland

Jäger erschoss „betrunkenen“ Waschbären vom Erfurter Weihnachtsmarkt

Erst hieß es, ein betrunkener Waschbär habe sich auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt herumgetrieben und sei ins Tierheim gebracht worden. Jetzt wurde bekannt: D ...

Video
Video

Video: Expertin über das Verhalten von Helikoptereltern

Marlena Koppendorfer von „147 – Rat auf Draht“ spricht über das Verhalten von Helikoptereltern und den Abnabelungsprozess, wenn die Kinder erwachsen werden.

Werden Anrainerpflichten an ein Unternehmen übertragen, dann übernimmt dieses die Verantwortung.Exklusiv
Exklusiv

Die Risiken im Winter: Private haften bei mangelnder Schneeräumung

Achtung, Rutschgefahr! Um nicht für Schäden zu haften, müssen Besitzer von Liegenschaften, die an öffentlichen Grund grenzen, im Winter ihrer Räum- und Streu ...

In dem Video schlagen und treten zwei Krampusse auf eine gestürzte Person ein.Südtirol
Südtirol

Prügel-Video schlägt hohe Wellen: Sterzinger “Tuifl“ verteidigen sich

Mit Ruten und Stöcken machen Krampusse in Sterzing Jagd auf sogenannte “Tratzer“, prügeln auf sie ein, treten mit den Füßen nach ihnen, als sie am Boden lieg ...

Pro Schritt, den Beate Opperer-Pfleiderer zwischen Florenz und Assisi zurücklegte, spendete ihre Firma einen Cent.Tirol
Tirol

200.000 Schritte für den guten Zweck

Mit einer Wanderung in Italien hat Beate Opperer 2000 Euro für das „Netzwerk Tirol hilft“ gesammelt.

Weitere Artikel aus der Kategorie »