Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 19.10.2019


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Ausgebrannte Lehrer: „Das ist ein alarmierender Befund“

Studie zur Belastung der Pflichtschullehrer: 14 Prozent von ihnen sind ausgebrannt. Gewerkschaftschef Paul Kimberger tadelt Politiker.

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Von Karin Leitner

Wien – „Die Bildungspolitik der vergangenen 15 Jahre hat versagt“, urteilt Pflichtschullehrergewerkschaftschef Paul Kimberger. Als jüngsten Beleg dafür sieht er die aktuelle Studie zur Situation seiner Klientel an den Volks-, Neuen Mittel-, Sonder- und Polytechnischen Schulen; 7200 Pädagogen hat die Arge Burnout zu diesem Behufe befragt. Deren Belastung ist ausgelotet worden. Bei 45 Prozent der Lehrer ist diese „normal“. Ein Viertel ist „belastet“ – „Anzeichen einer vorübergehenden Erschöpfung“ gebe es –, knapp 16 Prozent sind „überlastet“, sie hätten Selbstzweifel und könnten sich nicht entspannen.

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