Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 31.10.2019


Osttirol

Ahnenforscher treffen sich in der Lienzer Stadtbücherei

Alte Sterbebilder geben Auskunft über die Vergangenheit.

© SchwembergerAlte Sterbebilder geben Auskunft über die Vergangenheit.



Am Samstag, dem Allerseelentag, findet in der Lienzer Stadtbücherei der zweite „Osttiroler Ahnenforscher-Hoangascht" statt. Organisatorin ist, wie schon beim ersten Termin am 2. März, die gebürtige Osttirolerin Christine Schwemberger. Sie lebt in Innsbruck und beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit Ahnenforschung.

„Unser erster Hoangascht im März war ein großer Erfolg. Deshalb haben wir beschlossen, einen zweiten Termin anzubieten", sagt Schwemberger. An die 60 Interessenten haben sich damals in der Bücherei getroffen, um mehr über ihre Vorfahren herauszufinden, sich untereinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Bei der Veranstaltung am 2. November sind Anfänger der Ahnenforschung genauso willkommen wie Fortgeschrittene.

Eines von mehreren Hilfsmitteln, um in die Vergangenheit der eigenen Familie einzutauchen, sind Online-Kartenwerke, wie sie etwa unter https:

/maps.tirol.gv.at/HIK/ zu finden sind. „Beim Ahnenforscher-Hoangascht wird gezeigt, wie man damit Orte der Vergangenheit auffindet", meint Christine Schwemberger. Eine andere Quelle sind Sterbebilder, die die gebürtige Lienzerin auf ihrer Seite sterbebilder.schwemberger.at zusammengetragen hat. An die 18.000 davon betreffen Osttirol, und sie sind eine wahre Fundgrube. So gibt es einen 13-Jährigen, der 1941 beim Edelweißpflücken verunglückt ist, einen Grubenarbeiter aus Matrei, der 1903 in den USA starb, oder einen Kriegsheimkehrer, der 1946 in Lienz einem Mord zum Opfer fiel.

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Der Ahnenforscher-Hoangascht am 2. November beginnt um 14 Uhr.