Letztes Update am Di, 13.08.2019 11:03

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Myanmar

Dutzende Tote nach Erdrutsch in Myanmar

Bei einem Erdrutsch in Myanmar sind mindestens 61 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende könnten noch unter Schlamm begraben sein. Wegen des Hochwassers durch andauernde Regenfälle mussten im ganzen Land etwa 25.000 Menschen ihre Unterkünfte verlassen.

Nach heftigen Regenfällen war die Erde über Nacht in Bewegung geraten.

© AFPNach heftigen Regenfällen war die Erde über Nacht in Bewegung geraten.



Yangon (Rangun) – Nach einem verheerenden Erdrutsch in Myanmar ist die offizielle Zahl der Todesopfer auf mindestens 61 gestiegen. Befürchtet wird, dass in dem Dorf The Phyu Gon noch Dutzende Bewohner unter Erd- und Schlammmassen begraben sind.

Wie die nationale Feuerwehr des südostasiatischen Staates am Dienstag mitteilte, wurden bei dem Unglück am vergangenen Freitag mehr als zwei Dutzend Häuser zerstört. Das ganze Ausmaß der Katastrophe wird erst nach und nach sichtbar.

Dutzende Bewohner werden noch vermisst.
Dutzende Bewohner werden noch vermisst.
- AFP

Hoffnung, Überlebende zu finden, immer geringer

Die Suche nach Vermissten dauerte an. Beteiligt ist auch die Armee. Die Hoffnung, Überlebende zu finden, wurde jedoch von Stunde zu Stunde geringer. Mindestens 35 Verletzte wurden in Krankenhäusern behandelt. Das Dorf liegt am Fuße eines Berges. Die Erde war nach heftigen Regenfällen über Nacht in Bewegung geraten. In Myanmar ist derzeit Monsun-Saison.

Auch in anderen Regionen des Landes stellten die Regenfälle die Bevölkerung vor große Probleme. Weiter im Süden mussten wegen der Wassermassen nach Schätzungen etwa 25.000 Menschen ihre Unterkünfte verlassen. Das Hochwasser stand an manchen Stellen so hoch, dass von Bäumen nur noch die Kronen zu sehen sind. (APA/dpa)