Letztes Update am Di, 13.08.2019 14:24

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


China

Taifun „Lekima“ wütete in China: Zahl der Toten auf 49 gestiegen

In Zhejiang hatte es am Samstag infolge des Taifuns einen Erdrutsch gegeben, in Shandong wurden die stärksten Regenfälle seit Beginn der Aufzeichnungen 1952 verzeichnet. Mindestens 49 Menschen sind ums Leen gekommen, 21 werden noch vermisst.

Aufräumarbeiten in der Provinz Zhejiang nach dem verheerenden Taifun "Lekima".

© AFPAufräumarbeiten in der Provinz Zhejiang nach dem verheerenden Taifun "Lekima".



Peking – Nach dem verheerenden Taifun „Lekima“ im Osten Chinas ist die Zahl der Toten nach Behördenangaben auf 49 gestiegen. 21 weitere Menschen wurden am Dienstag noch vermisst. Der Sturm war am Wochenende über die ostchinesischen Provinzen Zhejiang, Shandong und Anhui hinweggefegt. Mehr als eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

In der Provinz Zhejiang hatte es am Samstag infolge des Taifuns einen Erdrutsch gegeben. In Shandong wurden Berichten der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge die stärksten Regenfälle seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1952 verzeichnet. Der wirtschaftliche Schaden durch „Lekima“ beläuft sich nach Behördenangaben auf 26 Milliarden Yuan (rund 3,3 Milliarden Euro).

„Lekima“ ist der neunte Taifun in der Region in diesem Jahr. Die kräftigen Wirbelstürme treten immer wieder in den Sommermonaten auf und beeinträchtigen zahlreiche Staaten in Südostasien. (APA/AFP)

Der Sturm und die starken Regenfälle zogen eine Spur der Verwüstung.
Der Sturm und die starken Regenfälle zogen eine Spur der Verwüstung.
- AFP