Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 26.09.2019


Innsbruck-Land

Nach tödlicher Explosion: Ermittlung in St. Jodok dauert an

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Fieberhaft suchten auch gestern Experten des Bundes- und Landeskriminalamtes (LKA) nach dem Grund dafür, dass am Montag ein Gebäude in St. Jodok explodierte. Die Ermittlungen vor Ort waren am Nachmittag vorerst abgeschlossen, berichtet Christoph Hundertpfund vom LKA. „Wir haben inzwischen mit den Einvernahmen von Zeugen begonnen. Die Suche nach der Zündquelle gestaltet sich schwierig, auch weil die Zerstörung des Hauses enorm ist."

Fast alle Verletzten konnten inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden, sagt der Valser Bürgermeister Klaus Ungerank. Gestern Abend seien die Aufräumarbeiten fast abgeschlossen gewesen. „Wie das mit dem Abriss weitergeht, kann sich erst in den kommenden Tagen zeigen. Die Hilfe von allen Seiten ist in jedem Fall enorm." Für Opfer und Geschädigte wurde inzwischen auch ein Spendenkonto eingerichtet. Unter der Nummer AT68 3632 9000 0005 2001 (Kennwort: Gasexplosion St. Jodok) kann geholfen werden. (bfk)