Letztes Update am Mo, 15.01.2018 15:52

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Photoshop-Fail

Fotografin sorgte mit Monster-Bearbeitung für Lacher im Netz

Ein harmloses Familien-Fotoshooting machte eine vermeintliche Profi-Fotografin zum Internetstar. Die eigenwilligen Photoshop-Fähigkeiten der Frau sorgten für weltweites Gelächter im Netz.

© Facebook/Pam Dave Zaring200 bis 250 Dollar verlangte die Fotografin für ein Familienshooting - Bearbeitung inklusive.



Innsbruck — Dass Fotografie an sich eine Kunstform ist, steht außer Frage. Eine vermeintliche Profi-Fotografin aus den USA hat es mit der Kunst bei einem ihrer Aufträge allerdings dezent übertrieben und mit ihrer eigenwilligen Bildbearbeitungs-Methode für einen Klickhit im Internet gesorgt.

Aber von vorne: Die „Foto-Fachfrau" war von einer Familie aus den USA für ein privates Familien-Shooting gebucht worden. Rund 250 Dollar zahlten Pam und Dave Zaring, um sich mit ihren Söhnen, der Oma und den zwei Familienhunden bei sonnigem Wetter im Park ablichten zu lassen. Soweit, so gut. Als die Frau der Familie dann aber das Endergebnis zukommen ließ, war das Staunen groß: Statt unauffällig retuschierter Bilder fürs Familienalbum gab es monsterhaft anmutende Fratzen, die wohl eher ins Gruselkabinett passen. Auch mit dem Hintergrund der Bilder dürfte einiges falsch gelaufen sein.

Familie Zaring war so verblüfft und amüsiert über die Dreistigkeit der Fotografin, dass sie die bearbeiteten Bilder auf Facebook teilte. „Das ist kein Scherz. Ich habe seit JAHREN nicht mehr so gelacht! So etwas kann man nicht erfinden", schrieb Dave Zaring zur Grusel-Galerie dazu.


Der Eintrag verbreitete sich binnen weniger Stunden auf der ganzen Welt. Mittlerweile wurde er fast 370.000 Mal „geliked" und mehr als 380.000 Mal geteilt (Stand: 15. Jänner um 15.30 Uhr).

Ein User machte sich sogar die Mühe, als Reaktion auf die Fotos eine Art Video-Anleitung für Photoshop zu veröffentlichen.

Die Fotografin selbst hat sich bisher übrigens nicht zu ihrer Bearbeitungs-Fauxpas geäußert. Als sie der Familie die Fotos zukommen ließ, merkte sie lediglich an, dass ihr die von der Sonne hervorgerufenen Schatten in den Gesichtern der Familie zu schaffen machten und dass ihr Professor ihr nie beigebracht habe, wie man Fotos bearbeitet. (reh)




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