Letztes Update am Di, 03.04.2018 09:25

DPA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Japan

Immer mehr Touristen verletzen sich beim Reh-Füttern in Nara

Im letzten Jahr gab es in der Touristen-Hochburg Nara 180 Verletzte, die Blessuren beim Füttern von Rehen erlitten hatten.

Die Touristen kommen vor allem in die japanische Stadt Nara, um die Rehe zu streicheln und zu füttern.

© AFPDie Touristen kommen vor allem in die japanische Stadt Nara, um die Rehe zu streicheln und zu füttern.



Nara – In Japans weltberühmter Touristen-Hochburg Nara mit ihren zahlreichen geschützten Rehen verletzen sich immer mehr Besucher beim Füttern der Tiere. Allein in den vergangenen zwölf Monaten seien 180 Verletzungen registriert worden, so viele wie nie zuvor, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag. In 138 Fällen seien ausländische Besucher betroffen gewesen.

Die mehr als 1000 Rehe im beliebten Nara-Park in Japans alter Kaiserstadt sind als lebende Nationalschätze gesetzlich geschützt. Da sich Japan eines regelrechten Touristen-Booms erfreut, bietet der Park seit neuestem Ratschläge zum sicheren Füttern der Rehe in Englischer, Chinesischer und Japanischer Sprache, hieß es. So sollte man die Tiere nicht durch Hinhalten reizen, sondern sie das im Park erhältliche Futter sofort aus der Hand fressen lassen, hieß es. (dpa)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.