Letztes Update am Mo, 04.03.2019 14:57

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wien

Aufgewühlter Schwan nach Verfolgungsjagd von Polizei eingekesselt

Das verirrte Tier lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Wiener Polizei, bevor es in einem Mörteltrog zur Donauinsel chauffiert wurde.

Die Polizei kesselte das Tier mit Leuchtkegeln ein.

© LPD WIENDie Polizei kesselte das Tier mit Leuchtkegeln ein.



Wien – Ein aufgewühlter Schwan hat sich Sonntagfrüh auf die Fahrbahn der Floridsdorfer Brücke in Wien verirrt und sich anschließend eine „Verfolgungsjagd“ mit der Polizei geliefert. Eine Streifenbesatzung versuchte zunächst, das Tier einzufangen. Als dies nicht gelang, dirigierten die Polizisten den Schwan zur Abfahrt Handelskai, wo sie es mit dem Wagen und einigen Leuchtkegeln unter der Brücke einkesselten.

Der Schwan wollte sich nicht einfangen lassen.
Der Schwan wollte sich nicht einfangen lassen.
- LPD WIEN

„Da der Schwan sehr aufgewühlt und zu aggressiv für eine Mitfahrt im Streifenwagen war, wurde kurzerhand ein Traffic Manager der Asfinag um Unterstützung gebeten“, hieß es in einer Polizeiaussendung. Mit der Hülle einer Schutzweste nahmen die Einsatzkräfte dem Vogel die Sicht und damit auch die Angst.

Die Beamten setzten das Tier in einen Mörteltrog und chauffierten es zur Donauinsel, wo sie es in der Nähe der Reichsbrücke freiließen. „Aufgrund der vorübergehenden ‚Festnahme‘ ist es auch kaum verwunderlich, dass sich der Langhals bei seinen Helfern nicht bedankte“, meinte Polizeisprecher Harald Sörös. Nach kurzem Pfauchen sei der Schwan davongeschwommen.

Laut Sörös hatte sich der Vogel einen relativ günstigen Zeitpunkt für seine Tour ausgesucht, weil es am Sonntag um 7.30 Uhr normalerweise kaum Verkehr auf der Brücke gibt. (APA, TT.com)

Die Reise endete in einem Mörteltrog auf der Donauinsel.
Die Reise endete in einem Mörteltrog auf der Donauinsel.
- LPD WIEN




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