Letztes Update am Fr, 15.03.2019 14:15

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Niederösterreich

Kater in Mauerspalt: Elf Feuerwehrleute bei Rettung im Einsatz

„Garfield“, der eigentlich „Mori-San“ heißt, steckte kopfüber mit den Beinen nach oben gerichtet fünf bis sechs Meter tief in einem Spalt zwischen zwei Hausmauern fest.

"Mori-San" erholt sich nun zu Hause bei seiner Besitzerin, von der er im Wiener Tierschutzverein abgeholt wurde.

© Wiener Tierschutzverein/WTV"Mori-San" erholt sich nun zu Hause bei seiner Besitzerin, von der er im Wiener Tierschutzverein abgeholt wurde.



Vösendorf – Für den am Freitag in Vösendorf (Bezirk Mödling) aus einem Mauerspalt befreiten Kater hat es schon wenige Stunden nach seiner Befreiung ein Happy End gegeben. Das Tier sei wieder zu Hause, berichtete der Wiener Tierschutzverein (WTV). Die Besitzerin habe sich zuvor gemeldet.

Die Frau brachte dem WTV zufolge auch etwas Licht in die Geschichte um den Zwischenfall. „Garfield“, der eigentlich „Mori-San“ heißt, war demnach am Donnerstagabend ausgebüxt. Sein Zuhause befindet sich nur sieben Häuser von der Unglücksstelle entfernt.

Elf Feuerwehrleute standen bei der einstündigen Rettungsaktion des Katers am Freitagmorgen in einer Wohnanlage im Einsatz. Der Vierbeiner kam ohne schwere Verletzungen davon. „Garfield“ wurde zunächst in den Wiener Tierschutzverein (WTV) gebracht, bevor seine Besitzerin sich meldete.

Mit Stange und Spezialwerkzeug befreit

Eine Bewohnerin hatte Miauen gehört, den rot-getigerten Kater gefunden und gegen 6.30 Uhr die Feuerwehr verständigt. „Die Rettung gestaltete sich allerdings alles andere als einfach und erforderte viel Fingerspitzengefühl der Einsatzkräfte. Denn der Mauerspalt war lediglich rund zehn Zentimeter breit und der Kater steckte kopfüber mit den Beinen nach oben gerichtet, circa fünf bis sechs Meter tief in diesem Spalt fest“, teilte der WTV in einer Aussendung mit. Mit einer Stange und einem Spezialwerkzeug wurde das Tier aus dem Spalt gezogen.

Der Kater wurde in den WTV in Vösendorf transportiert, wo er untersucht und geröntgt wurde. „Bis auf eine leichte Zerrung im rechten Hinterbein sowie kleinere Schürfwunden am linken Ohr trug der Kater zum Glück keine schwerwiegenden Verletzungen, sondern lediglich einen ordentlichen Schrecken davon“, hieß es vom WTV. Die Wunden wurden versorgt und „Mori-San“ erhielt Schmerzmittel. Er erholt sich nun zu Hause. (APA)

Zwischen diesen zwei Mauern war der siebeneinhalb Kilo schwere Kater eingeklemmt.
Zwischen diesen zwei Mauern war der siebeneinhalb Kilo schwere Kater eingeklemmt.
- FF Vösendorf