Letztes Update am So, 23.06.2019 13:18

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kurioses

Mischling „Scamp the Tramp“ gilt als hässlichster Hund der Welt

Glupschaugen, schiefe Zähne, O-Beine, buckelige Rücken: Für die Jury des „World‘s Ugliest Dog Contest“ zählen nicht die üblichen Kriterien. Die Organisatoren wollen daran erinnern, „dass alle Hunde liebenswert sind“.

"Scamp the Tramp" siegte beim Wettstreit um den Titel "Hässlichster Hund der Welt".

© AFP"Scamp the Tramp" siegte beim Wettstreit um den Titel "Hässlichster Hund der Welt".



Petaluma – Krauses Fell, abstehende Ohren, ein leicht schielender Blick: Mit diesem Aussehen ist der Mischling „Scamp the Tramp“ am Freitagabend (Ortszeit) im US-Bundesstaat Kalifornien zum hässlichsten Hund der Welt gewählt worden. „Ich denke, das Publikum sah seine gute Seele“, sagte Halterin Yvonne Morones der Lokalzeitung Press Democrat nach dem Wettbewerb. „Scamp the Tramp“ setzte sich gegen 18 andere Hunde durch und brachte Morones ein Preisgeld von 1500 Dollar ein.

Die Jury des „World‘s Ugliest Dog Contest“ in der Kleinstadt Petaluma legte Wert auf alles, was als unschön gilt: Glupschaugen, schiefe Zähne, O-Beine, buckelige Rücken. Die meisten der vorgeführten Tiere waren – wie „Scamp the Tramp“ – ehemalige Straßenhunde. Die Organisatoren wollen mit dem Wettbewerb dafür werben, ausgesetzte Tiere aufzunehmen. Man wolle daran erinnern, „dass alle Hunde liebenswert sind“.

Sein Leben als Straßenhund hat "Scamp the Tramp“ gezeichnet.
Sein Leben als Straßenhund hat "Scamp the Tramp“ gezeichnet.
- AFP

Auf den zweiten Platz schaffte es „Wild Thang“, ein Pekinese mit zotteligem Fell und schlaff heraushängender Zunge. Dritter wurde dank seiner deformierten Ohren der Chihuahua „Tostito“. Der Sieger aus dem vergangenen Jahr, eine inzwischen verendete Englische Bulldogge namens „Zsa Zsa“, hatte die Jury vor allem mit extremem Sabbern überzeugt. Der Wettbewerb erregt in den USA jedes Jahr viel Aufsehen, die Sieger-Hunde und ihre Besitzer treten anschließend oft in landesweit ausgestrahlten Fernsehshows auf. (dpa)