Letztes Update am Mo, 15.07.2019 22:56

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Royals

Queen lässt Schwäne auf der Themse zählen

Fünf Tage lang dauert das traditionelle „Swan Upping“. Dabei wird auch geschaut, ob es den Vögeln gut geht.

Das „Swan Upping“ findet jedes Jahr im Juli statt.

© AFPDas „Swan Upping“ findet jedes Jahr im Juli statt.



London – Die Schwanenzähler sind wieder fünf Tage lang auf der Themse in Großbritannien unterwegs. Seit Montag werden auf einem Abschnitt des Flusses von Ruderbooten aus die Vögel gesucht und geschaut, ob es ihnen gut geht. Das Spektakel hat in Walton-on-Thames bei London begonnen und endet am Freitag in Abingdon nahe Oxford.

Früher beliebte Speise, heute wissenschaftliche Zwecke

„Swan Upping“ ist eine britische Tradition, die etwa bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Damals hielten Angestellte des Königspalastes nach herrenlosen Schwänen Ausschau, die einen wichtigen Bestandteil des royalen Speiseplans ausmachten.

Heute dient die Zählung rein wissenschaftlichen Zwecken; die Vögel werden geschützt. Den Schwänen droht eine Reihe von Gefahren zum Beispiel durch Füchse und Angelschnüre, in denen sie sich verfangen. Vor allem Angriffe durch Hunde und den Amerikanischen Nerz hätten deutlich zugenommen, berichtete der königliche Schwanenmarkierer David Barber. Das „Swan Upping“ findet jedes Jahr im Juli statt.

Der königliche Schwanenmarkierer David Barber nimmt die Vögel unter die Lupe.
Der königliche Schwanenmarkierer David Barber nimmt die Vögel unter die Lupe.
- AFP

Tierisch geht es auch im St. James‘s Park mitten in London zu. Die Grünanlage am Buckingham-Palast ist um drei Pelikane reicher: Die Tiere namens „Sun“, „Moon“ und „Star“ (Sonne, Mond und Stern) sind ein Geschenk des Prager Zoos und kamen schon Ende Mai an. Damit sie sich ungestört eingewöhnen, wurden sie bisher von Besuchern abgeschirmt.

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Viele Vogelarten werden frei in dem Park gehalten. Ein inzwischen verstorbener Pelikan, der von Menschen aufgezogen worden war, setzte sich in der royalen Grünanlage oft auf eine Bank neben Touristen. (APA/dpa)


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