Letztes Update am Fr, 01.06.2018 13:13

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Natur

Vulkan auf Java ausgebrochen: Aschewolke sechs Kilometer hoch

Der Merapi auf der indonesischen Insel Java gilt als einer der gefährlichsten Vulkane der Welt. Nach der Eruption verhängte die Katastrophenschutzbehörde die Alarmstufe Rot für den Flugverkehr.

Der Merapi gilt als einer der gefährlichsten Vulkane der Welt.

© ANTARA FOTODer Merapi gilt als einer der gefährlichsten Vulkane der Welt.



Jakarta – Auf der indonesischen Insel Java ist der Vulkan Merapi ausgebrochen und hat eine mehr als sechs Kilometer hohe Aschewolke in den Himmel gespuckt. Nach der Eruption des etwa 2900 Meter hohen Vulkans, der als einer der gefährlichsten der Welt gilt, verhängte die nationale Katastrophenschutzbehörde am Freitag für den Flugverkehr Alarmstufe Rot.

Die Aschewolke war nach der Eruption mehr als sechs Kilometer hoch.
Die Aschewolke war nach der Eruption mehr als sechs Kilometer hoch.
- REUTERS

Dies bedeutet, dass möglicherweise bald Flüge gestrichen werden müssen, weil Aschepartikel in der Luft die Sicherheit gefährden. Zunächst lief der Betrieb aber noch normal.

Im Jahr 2010 kamen bei einem Ausbruch des Gunung Merapi (zu Deutsch: „Berg des Feuers“) mehr als 300 Menschen ums Leben. Seine Höhe wird mit etwa 2910 Metern angegeben, kann sich infolge der Eruptionen jedoch verändern. Auf der indonesischen Insel Sumatra gibt es einen Vulkan, der sehr ähnlich heißt: der Marapi. Auch dieser war in den vergangenen Wochen aktiv.

Der Inselstaat Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Entlang dieses Gürtels kommt es häufiger zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Allein in Indonesien gibt es etwa 130 aktive Vulkane. (APA/dpa)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.