Letztes Update am Mo, 15.07.2019 14:34

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


USA

Hurrikan „Barry“ nur noch tropisches Tief: Louisiana kam glimpflich davon

Keine Toten und Verletzten: Sturm Barry, kurzzeitig als Hurrikan eingestuft, hat sich in ein tropisches Tief abgeschwächt.

New Orleans wurde von Sturm "Barry" verschont.

© AFPNew Orleans wurde von Sturm "Barry" verschont.



New Orleans – Der Tropensturm „Barry“ hat an der Südküste der USA weniger Schaden angerichtet als befürchtet. Einen Tag nach seiner Ankunft an Land stufte das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami das Unwetter am Sonntagabend (Ortszeit) zu einem tropischen Tief herab. Montag früh erreichte „Barry“ nur noch Windgeschwindigkeiten von 35 Kilometern pro Stunde.

„Barry“ war am Samstagnachmittag (Ortszeit) im Bundesstaat Louisiana nahe der Stadt Intracoastal City westlich von New Orleans auf die Küste getroffen. Der Sturm sorgte für heftigen Regen, Überschwemmungen und Stromausfälle. Tote oder Verletzte durch den Sturm wurden nicht gemeldet.

Keine neue Sturmflut in New Orleans

Eine befürchtete Sturmflut in New Orleans etwa blieb aus. Die Stadt war 2005 vom Hurrikan „Katrina“ schwer zerstört worden und hatte damals Hunderte Tote zu beklagen. Viele Augen hatten sich bei diesem Sturm daher auf die Südstaatenmetropole gerichtet.

Der Flughafen in New Orleans hatte wegen „Barry“ für Samstag alle ausgehenden und eingehenden Flüge gestrichen. Am Sonntag teilte der Airport mit, die meisten Fluggesellschaften hätten ihren normalen Flugbetrieb wieder aufgenommen.

Zwischenzeitlich waren am Wochenende mehr als 100.000 Menschen in Louisiana ohne Strom gewesen. Am Montag waren es nach Angaben des Portals „poweroutage.us“ nur noch gut 50.000. (APA, dpa)