Letztes Update am Mi, 31.07.2019 08:14

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bodensee

Nachbeben der Stärke 3,2 erschütterte Bodenseeregion: Weitere Erdstöße möglich

Die Halbinsel Bodanrück, wo bereits in der Nacht auf Dienstag ein Erdstoß der Stärke 3,7 registriert wurde, war in der jüngsten Vergangenheit kaum seismisch aktiv. Jetzt könnte es aber weitere Beben geben.

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© dpa/Maurizio Gambarini(Symbolfoto)



Konstanz – In der Nähe des Bodensees hat am Mittwoch in der Früh die Erde erneut spürbar gebebt. Etwa neun Kilometer nordwestlich von Konstanz ereignete sich um 07.32 Uhr ein Erdbeben der Stärke 3,2, wie der Schweizerische Erdbebendienst mitteilte.

Laut dem Erdbebendienst der ETH Zürich sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel keine Schäden zu erwarten. Das Beben dürfte in der Nähe des Epizentrums aber deutlich verspürt worden sein. Es befindet sich rund 50 Kilometer von Bregenz entfernt.

Die Halbinsel Bodanrück, wo bereits in der Nacht auf Dienstag ein Erdstoß der Stärke 3,7 registriert wurde, war in der jüngsten Vergangenheit kaum seismisch aktiv. Das letzte spürbare Beben ereignete sich 1976, mit einer Stärke von 2,6. Das Erdbeben vom Dienstag war damit das stärkste, das bisher auf der Halbinsel aufgezeichnet werden konnte.

In den nächsten Stunden und Tagen sind laut dem Erdbebendienst in der Region weitere Beben möglich, die unter Umständen ebenfalls verspürt werden können. Beben mit einer ähnlichen oder gar größeren Magnitude als 3,7 sind zwar unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen. (APA/sda)