Letztes Update am Mo, 23.01.2017 09:09

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Italien

Lawine verschüttete Hotel: Suche nach Vermissten geht weiter

Am Sonntag konnten die Rettungskräfte die Leiche eines Mannes bergen. Die Hoffnung auf weitere Überlebende schwindet allmählich.

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Farindola/Amatrice – Rettungseinheiten haben auch in der Nacht auf Montag die Suche nach Vermissten in dem von einer Lawine verschütteten Hotel in Mittelitalien fortgesetzt. Die Hoffnungen, fünf Tage nach dem Unglück noch Überlebende zu finden, schwanden allmählich. Am Sonntagnachmittag wurde die Leiche eines Mannes geborgen.

Damit sank die Zahl der Vermissten auf 23. Aus dem unter Schneemassen begrabenen Hotel gab es seit längerer Zeit kein Lebenszeichen mehr. Rettungseinheiten aus Südtirol wurden am Montag am Unglücksort erwartet, um die Mannschaften an Ort und Stelle zu verstärken.

Angesichts der schwierigen Lage in Mittelitalien nach der Erdbebenserie und den Schneefällen vergangene Woche betonte der italienische Premierminister Paolo Gentiloni, er wolle die Kompetenzen des Zivilschutzes ausdehnen. Dieser habe in den letzten Tagen großartige Arbeit geleistet. (APA)