Letztes Update am Sa, 08.04.2017 09:52

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Österreich

Ausgebrochene Stiere verletzten Landwirte: ein Tier getötet

Einer der Stiere flüchtete in einen angrenzenden Wald. Nach stundenlanger Suche wurde das Tier mit einem gezielten Schuss getötet. Die anderen drei konnten eingefangen werden.

(Symbolfoto)

© TT/Julia Hammerle(Symbolfoto)



St. Georgen im Attergau – Vier entlaufene Stiere haben am Freitagnachmittag in St. Georgen im Attergau (Bezirk Vöcklabruck) einen Großeinsatz ausgelöst. Die Stiere verletzten zwei Landwirte, die sie einfangen wollten. Einer flüchtete in den Wald. Er wurde zwei Stunden lang mit dem Hubschrauber gesucht. Das Tier wurde schließlich mit einem gezielten Schuss getötet, berichtete die Polizei OÖ.

Die vier Tiere waren am Hof eines 45-jährigen Landwirts entlaufen. Bein Einfangen wurden er und ein 50-jähriger Landwirt von einem Stier überrannt. Die Männer konnten trotz Verletzungen zwei Tiere einfangen. Einen weiteren Stier betäubten sie mit einem Narkosegewehr. Als die Polizei eintraf, war nur noch ein Rind abgängig. Es wurde eine groß angelegten Suchaktion mit Hubschrauber, Beamten des Einsatzkommandos Cobra einem Jäger und mehreren freiwilligen Helfern von den umliegenden Bauernhöfe eingeleitet. Nach zwei Stunden konnte Cobra-Beamte das Tier in der Nähe eines Pfandfinderlagers in Eggenberg sichten. Der Stier wurde mit einem gezielten Schuss getötet. (APA)