Letztes Update am So, 08.10.2017 08:11

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bezirk Reutte

Ire (54) bei Bergtour auf die Zugspitze 100 Meter abgestürzt

Der Mann war gemeinsam mit vier Freunden zu der Bergtour aufgebrochen. Rund 300 Meter vor der Bergstation rutschte er auf einem Schneefeld aus und es kam es dann zu dem schweren Unglück.

© BrunnerSymbolfoto.



Ehrwald – Mit schweren Verletzungen endete für einen Iren (54) am Samstagnachmittag eine Bergtour auf die Zugspitze. Gemeinsam mit drei Freunden war der Urlauber von der Ehrwalder Almbahn aus über das sogenannte Gatterl bis zum Zugspitzplatt aufgebrochen. Dort angekommen, beugten sich zwei der Männer ihrer Müdigkeit und fuhren mit der Zugspitzbahn weiter zur Bergstation. Der 54-Jährige und der Vierte im Bunde machten sich zu Fuß auf den Weg dorthin. Sie vereinbarten mit den anderen beiden, sich später oben zu treffen.

Etwa 300 Meter unterhalb der Bergstation rutschte der 54-Jährige plötzlich auf einem Schneefeld aus. Er glitt etwa 100 Meter ab, ehe er über eine Felskuppe weitere 100 Meter über felsiges Gelände abstürzte.

Ein Begleiter beobachtete den Unfall von der Bergstation aus und setzte unverzüglich einen Notruf ab. Der Schwerverletzte musste vom Notarzthubschrauber mittels Seilwinde geborgen und in das Klinik nach Murnau (Kreis Garmisch-Partenkirchen) geflogen werden. Dort stellten Ärzte eine schwere Wirbelverletzung und eine Lungenquetschung fest. (TT.com)