Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 14.07.2018


Rettungs-Großeinsatz

Verdacht auf Norovirus: Schiff in Passau geräumt

Es soll sich bei dem Kreuzfahrtschiff um ein Wasserfahrzeug eines Tiroler Reiseunternehmens handeln.

© Die Einsatzkräfte versorgten 13 Passagiere.Foto: Tobias Köhler/mediendenk



Passau – Im bayerischen Passau kam es gestern zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Der Kapitän eines Flusskreuzfahrtschiffes hatte zunächst gemeldet, dass Dutzende Passagiere an Brechdurchfall erkrankt seien. Die erste Vermutung: Das Norovirus grassiert auf dem Schiff. Letztlich wurden 13 der 140 Personen an Bord im Hafen behandelt und mit Infusionen versorgt, vier von ihnen wurden ins Klinikum Passau eingeliefert. Laut ersten Informationen soll es sich bei dem Kreuzfahrtschiff um ein Wasserfahrzeug eines Tiroler Reiseunternehmens handeln.

Ob tatsächlich das Norovirus für die Erkrankungen verantwortlich ist, lässt sich erst nach einer Laboranalyse sagen. Ein Ergebnis dazu soll heute im Laufe des Tages vorliegen. (TT)