Letztes Update am Mo, 12.11.2018 13:20

DPA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Peru

Auf dem Weg zu Turnier: Sieben Jugendfußballer starben bei Busunglück

Die Strecke in die Stadt Chachapoyas im Norden Perus ist gefährlich. Oft kommt es auf der schmalen Straße zu Unfällen. Nun stürzt ein Bus mit jugendlichen Fußballspielern 90 Meter in die Tiefe.

Immer wieder kommt es in Peru zu schweren Busunglücken.

© ANDINAImmer wieder kommt es in Peru zu schweren Busunglücken.



Lima – Bei einem Busunglück in Peru sind sechs Spieler einer Jugendfußballmannschaft und der Busfahrer ums Leben gekommen. Zwölf weitere Menschen wurden nach Angaben des Innenministeriums verletzt, als der Bus in Rondón im Norden des südamerikanischen Landes von der Straße abkam und in einen 90 Meter tiefen Abgrund stürzte.

Die U14-Mannschaft war auf dem Weg in die Stadt Chachapoyas zu einem regionalen Turnier. Der Wettbewerb wurde nach dem Unglück abgesagt. In dem Bus saßen insgesamt 35 Passagiere.

Auf Fotos einer Lokalzeitung war der zerstörte Bus inmitten von Bäumen und Sträuchern zu sehen. Der Direktor des Krankenhauses in Chachapoyas, Jorge La Torre, sagte im Fernsehsender Canal N, auf der Strecke gebe es oft Unfälle, weil die Straße sehr schmal sei.

In Peru kommt es häufig zu schweren Verkehrsunfällen. Allein im vergangenen Jahr starben nach Polizeiangaben mehr als 2700 Menschen im Straßenverkehr. Im September waren 23 Menschen ums Leben gekommen, als ein Bus in Chumbivilcas im Süden des Andenlandes in einen Abgrund stürzte. (dpa)