Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 07.01.2019


Exklusiv

Unfälle häufen sich: Beim Rodeln fährt die Gefahr mit

Während bei Erwachsenen vor allem Beinverletzungen das Resultat von Rodelunfällen sind, ist bei Kindern in erster Linie der Kopf gefährdet. Das Tragen eines Schutzhelmes kann daher lebensrettend sein.

In Tirol verletzen sich jährlich im Schnitt 300 Personen beim Rodeln so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.

© ZOOM.TIROLIn Tirol verletzen sich jährlich im Schnitt 300 Personen beim Rodeln so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.



Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck – Wie schnell aus einem harmlosen Winterspaß bitterer und trauriger Ernst werden kann, haben die Rodelunfälle der vergangenen Woche in Tirol und Südtirol gezeigt. Ein besonders tragisches Ende nahm dabei, wie berichtet, eine Schlittenfahrt am Ritten, bei der eine Mutter mit ihrer achtjährigen Tochter gegen einen Baum prallte. Die Frau wurde dabei schwer verletzt, das Kind war auf der Stelle tot. In Matre­i war am Neujahrstag eine 60-jährige Frau gegen eine Laterne geprallt und hatte sich dabei ebenso Beinverletzungen zugezogen wie ein 30-jähriger Deutscher einen Tag später in Virgen, als er gegen eine Holzbande fuhr. Am Donnerstagnachmittag verletzte sich schließlich ein siebenjähriges Mädchen aus Italien am Rücken, nachdem es auf einem Rodelhang in Seefeld die Kontrolle über seinen Schlitten verloren hatte.

TT-Exklusiv-Artikel

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden



Kommentieren


Schlagworte