Letztes Update am Di, 16.04.2019 20:44

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Vorarlberg

13-Jährige und Mann (35) bei Alpinunfällen in den Tod gestürzt

Das Mädchen wollte in Lech ins Tal schauen und verletzte sich bei dem Sturz über eine Felskante tödlich. Ein 35-jähriger Skifahrer verlor bei der Abfahrt im freien Gelände im Silvretta die Kontrolle. Für beide kam jede Hilfe zu spät.

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Lech/Montafon – Bei Alpinunfällen in Vorarlberg sind am Dienstag zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter eine 13-Jährige. Sie stürzte gegen 13.30 Uhr in Lech über eine Felskante 70 Meter fast senkrecht in die Tiefe und verletzte sich dabei tödlich, berichtete die Landespolizeidirektion Vorarlberg. Im Skigebiet Silvretta-Montafon fiel ein 35-jähriger Skifahrer 300 Höhenmeter im steilen Gelände in den Tod.

Die 13-Jährige war im Bereich Stierloch auf einer Kuppe ausgerutscht, als sie über diese ins Tal schauen wollte. Dabei sei sie auf der harten, abschüssigen Schneeoberfläche unkontrolliert abgeglitten und über eine Felskante in die Tiefe gestürzt. Nach insgesamt 300 Metern sei sie im Bereich des Stierlochbaches liegen geblieben. Es konnte nur noch der Tod festgestellt werden, ihre Leiche wurde von einem Polizeihubschrauber geborgen.

Der 35-Jährige fuhr gegen 11.50 Uhr im freien Skiraum des Skigebietes vom Madrisella Gipfel in Richtung Nova Tal ab. In einer Steilrinne habe er die Kontrolle verloren und sei über steiles, schnee- und felsdurchsetztes Gelände abgestürzt. Der Notarzt des Rettungshubschraubers habe nur noch seinen Tod feststellen können, auch dessen Leiche musste vom Polizeihubschrauber geborgen werden. (APA)