Letztes Update am So, 07.07.2019 10:00

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bezirk Schwaz

Nach Kollision auf Inntalautobahn: Pkw krachte gegen Mittelleitwand

Der Autofahrer aus Deutschland hatte in der Früh einen auffahrenden Pkw bei der Anschlussstelle in Wiesing gestreift und daraufhin so stark verrissen, dass sein Pkw durch die Luft geschleudert wurde und gegen die Mittelleitwand prallte.

Symbolfoto.

© RehfeldSymbolfoto.



Wiesing – Ein schwerer Unfall ereignete sich Sonntagfrüh bei der Anschlussstelle Wiesing auf der Inntalautobahn. Dort wollt ein 42-jähriger Einheimischer gegen 5.45 Uhr auf die Autobahn in Fahrtrichtung Kufstein auffahren. Kurz darauf bemerkte er, wie von hinten ein Auto kam, das zwar auf der Überholspur unterwegs war, aber immer weiter nach rechts fuhr. Schließlich geriet das Fahrzeug auf Höhe des Schwazers über die Leitlinie.

Um eine Kollision zu verhindern, versuchte der 42-Jährige in Richtung Pannenstreifen auszuweichen. Dadurch kam es zwar nur zu einer seitlichen Kollision der Fahrzeuge, jedoch verriss der 28-jährige Lenker aus Deutschland daraufhin sein Fahrzeug derart stark nach links, dass es mit der Mittelleitwand kollidierte und ein Stück durch die Luft geschleudert wurde. Anschließend schleuderte das Auto am zweiten Fahrstreifen entlang und kollidierte noch zwei Mal mit der Mittelleitwand bevor es auf einem Grünstreifen zum Stillstand kam.

Der Lenker aus Deutschland und seine 37-jährige Beifahrerin wurden durch den Unfall unbestimmten Grades verletzt. Sie wurden von der Rettung in das Krankenhaus Schwaz eingeliefert. Alle anderen Beteiligten, darunter auch zwei ordnungsgemäß gesicherte Kleinkinder, blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. (TT.com)