Letztes Update am Mo, 29.07.2019 14:37

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bezirk Imst

Alpinist auf Wildspitze verunglückt: Rettung unter „größten Anstrengungen“

Ein 34-jähriger Wanderer stürzte auf der Wildspitze in den Ötztaler Alpen und wurde schwer verletzt. Da eine Bergung mit dem Hubschrauber nicht möglich war, mussten die Retter zu Fuß zum Unfallort aufsteigen.

Der Einsatz gestaltete sich für die Bergretter schwierig.

© Bergrettung SöldenDer Einsatz gestaltete sich für die Bergretter schwierig.



Sölden – Schwer verletzt wurde am Samstag ein 34-jähriger Wanderer beim Abstieg vom Südgipfel der Wildspitze in den Ötztaler Alpen. Der Deutsche stürzte gegen 12.45 Uhr und zog sich Blessuren an Schulter, Kopf und linkem Knöchel zu. Sofort setzte sein Begleiter einen Notruf ab. Ein Einsatz mittels Hubschrauber war aufgrund des Wetters allerdings nicht möglich. Etwa 20 Bergretter aus Sölden machten sich deshalb zu Fuß von der Stableinalm auf den Weg zur Wildspitze. Gegen 18 Uhr trafen die Männer an der Unfallstelle ein, wo sie den 34-Jährigen versorgten.

Der Deutsche wurde laut Polizei unter „größten Anstrengungen“ auf einer Gebirgstrage bis zur Breslauer Hütte und schließlich bis nach Rofen abtransportiert. Dort konnte er der Rettung übergeben werden, die ihn ins Krankenhaus Zams einlieferte. Für die Bergretter ging der Einsatz um 23.30 Uhr zu Ende. (TT.com)

Die Rettungsaktion dauerte bis in die Nacht.
Die Rettungsaktion dauerte bis in die Nacht.
- Bergrettung Sölden