Letztes Update am Fr, 24.04.2015 21:04

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tirol

Tourengeher und Bergsteiger von Hubschrauber geborgen

Mit Steigeisen kam ein 38-Jähriger oberhalb der Seegrube nicht mehr weiter. Ein 46-jähriger Tourengeher kam am Peiljoch nicht mehr weiter.

(Symbolfoto)

© TT(Symbolfoto)



Innsbruck – Zwei Mal musste am Freitag der Hubschrauber aufsteigen, um in Not geratene Wintersportler von Bergen zu holen. Ein 38-Jähriger war bereits am Donnerstagabend gegen 18 Uhr zur Bergstation der Seegrube aufgestiegen. Der Mann übernachtete dort im offenen Toilettenbereich. Mit Steigeisen setzte er am Morgen seinen Aufstieg in Richtung Hafelekar fort.

Doch oberhalb der Lawinengalerie kam der Türke nicht mehr weiter. Er rief um Hilfe. Ein Mitarbeiter der bergbahnen hörte die Rufe und schaffte es bis auf 30 Meter zu dem Mann aufzusteigen. Er setzte die Rettungskette in Gang. Mittels Tau wurde der 38-Jährige schließlich von der Hubschrauberbesatzung unverletzt geborgen.

Ein Deutscher geriet am Peiljoch in Schwierigkeiten. Der 46-Jährige war mit seinen Tourenski vom Zuckerhüttl abgefahren und wollte über das Peilljoch aufsteigen, um dann zur Dresdne Hütte abzufahren. Doch etwa 100 Meter unterhalb des Übergangs kam der erschöpfteTourengeher nicht mehr weiter. Er setzte einen Notruf ab. Auch er wurde mittel Tau geborgen. (tt.com)