Letztes Update am Di, 14.11.2017 09:50

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Deutschland

Spaziergänger fand Hunderte Briefe nahe deutscher Bundesstraße

Dem zuständigen Zusteller droht jetzt ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Postgeheimnis. Das kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden.

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Göttingen – Ein Spaziergänger hat auf einem Feld in Niedersachsen Hunderte Briefe und Paketsendungen gefunden. Der Mann informierte die Polizei, nachdem er nahe einer Bundesstraße bei Kalefeld den „Papiermüll“ entdeckt hatte. Es handelte sich um Post für den Bereich Bad Grund, die ein Brief- und Kurierdienst hätte ausliefern sollen. Die Sendungen stammen vermutlich alle aus dem vergangenen April.

Mithilfe der internen Kennzeichnungen des Unternehmens konnte der verantwortliche Zusteller ermittelt werden. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Post- und Fernmeldegeheimnis eingeleitet. Das kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe geahndet werden. Die gefundenen Briefe wurden dem Kurierdienst übergeben, der nun die Sendungen neu ordnen und möglichst noch zustellen soll. (APA/AFP)