Letztes Update am Mo, 14.05.2018 11:15

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wien

Totes Mädchen in Wien-Döbling: Keine Hinweise auf Sexualdelikt

Jene Siebenjährige, die am Wochenende mit einem Messer in den Hals gestochen und tot in einem Müllcontainer abgelegt worden war, dürfte vorher nicht sexuell missbraucht worden sein.

© APAAndenken an das siebenjährige Mädchen, das in Wien-Döbling tot aufgefunden worden war.



Wien – Die Ermittlungen nach der Tötung einer Siebenjährigen in Wien-Döbling waren am Montag weiterhin im Gange, Polizeisprecherin Irina Steirer machte jedoch keine neuen Angaben zu deren Stand. Sie bestätigte jedoch Medienberichte, wonach bisher keine Hinweise auf ein Sexualdelikt vorliegen. Das tote Kind wurde Samstagfrüh in einem Müllcontainer des Gemeindebaus in Wien-Döbling gefunden.

Ob der Zugang zu den Restmüll-Containern im „Dittes-Hof“ in der Heiligenstädter Straße 11-25 zum Zeitpunkt der Auffindung versperrt war, sagte Steirer nicht. Als Mitarbeiter der MA48 am Samstagmorgen beim Gemeindebau eintrafen, um die Container zu entleeren, kam es zu der grausigen Entdeckung. Mithilfe der Exekutivbeamten wurden die Behälter durchsucht, als gegen 8.30 Uhr die in einem Müllsack verpackte Leiche zum Vorschein kam.

Gestern, Sonntag, wurde bekannt, dass das Mädchen laut Obduktion durch einen Stich in den Hals getötet worden ist. Das Volksschulkind war am Freitagnachmittag verschwunden und zuletzt am Spielplatz im Innenhof gesehen worden. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, sichergestellte Spuren werden ausgewertet, vonseiten der Exekutive hielt man sich aus kriminaltaktischen Gründen aber bedeckt. (APA)