Letztes Update am Sa, 05.01.2019 22:02

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

25-Jähriger mit Stichwunde aufgefunden: Fall bleibt mysteriös

In der Montessoristraße in Innsbruck wurde am Freitagabend gegen 19.15 Uhr ein 25-jähriger Deutscher mit Verletzungen am Hals aufgefunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

Der Verletzte wurde in der Montessoristraße in Innsbruck gefunden.

© Zeitungsfoto.at/TeamDer Verletzte wurde in der Montessoristraße in Innsbruck gefunden.



Innsbruck – Was geschah wirklich am frühen Freitagabend in der Nähe des Innsbrucker Tivoli­stadions? Ein 25-jähriger Deutscher wurde dort gegen 19.15 Uhr von seinen Freunden nach dem Besuch des Bergiselspringens mit einer Verletzung im Bereich des Halses aufgefunden. Der Mann wurde in die Innsbrucker Klinik eingeliefert, glücklicherweise bestand keine Lebensgefahr. Am Tag danach blieben sowohl die Tat als auch die Umstände weiterhin rätselhaft. Selbst eine Befragung des Verletzten brachte kein Licht ins Dunkel.

„Das Problem ist, dass sich das Opfer zwar an die Zeit vor und nach der Taterinnern kann – es fehlen ihm aber exakt jene 15 Minuten, in denen das Ganze passiert sein muss“, sagt der damit befasste Beamte des Innsbrucker Kriminalreferats.

Bei der Untersuchung in der Klinik wurde aber jedenfalls festgestellt, dass es sich bei der Halsverletzung um eine Stichwunde handelt. Mit welchem Werkzeug diese zugefügt wurde, stehe noch nicht fest. Außerdem wurde noch an der linken Hand eine Schnittverletzung festgestellt. „Es sieht so aus, als ob sich der Mann diese bei einer Abwehrbewegung zugezogen hat“, so der Beamte.

Man gehe jedenfalls von Fremdverschulden aus. Auf den ersten Zeugenaufruf habe sich zwar jemand gemeldet, der den Mann zuvor gesehen hatte, einen Tatzeugen gibt es bislang aber nicht. Daher wird weiterhin um Hinweise unter 059133-75-7103 gebeten. (pascal)




Schlagworte