Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 21.04.2019


Exklusiv

Statt am Straßenstrich leuchtet das Rotlicht jetzt im Verborgenen

Etwa 35 Frauen arbeiten nach wie vor als Geheimprostituierte. Aber nicht mehr am Straßenstrich, sondern in Wohnungen.

Strafamt-Leiter Florian Greil überreicht einer Prostituierten den Strafbescheid.

© zeitungsfoto.at/Liebl DanielStrafamt-Leiter Florian Greil überreicht einer Prostituierten den Strafbescheid.



Von Thomas Hörmann

Innsbruck – Der Innsbrucker Straßenstrich ist tot. Während sich vor einigen Jahren noch bis zu 100 leichtbekleidete Damen am Südring und am Mitterweg den Freiern präsentierten, lässt sich heute kaum noch eine Prostituierte am Gehsteig blicken. Die Folge einer 2013 eingeleiteten Polizeioffensive, die zu rigorosen Kontrollen und empfindlichen Geldstrafen führte. „Das heißt aber nicht, dass das illegale Rotlicht-Milieu aus der Stadt verschwunden ist“, sagt Florian Greil, Leiter des Innsbrucker Strafamtes (Landespolizeidirektion): „Das Geschäft hat sich nur verlagert.“ Von der Straße in Wohnungen und auch Hotelzimmer.

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