Letztes Update am Mo, 10.06.2019 08:22

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kolumbien

Zwei kolumbianische Soldaten bei Sprengstoffanschlag getötet

Der Angriff ereignete sich im Nordosten des Landes. Die Armee macht ehemalige Farc-Mitglieder für den Angriff verantwortlich.

Soldaten in Kolumbien.

© AFPSoldaten in Kolumbien.



Bogota – Bei einem Sprengstoffanschlag in Kolumbien sind zwei Soldaten getötet und zehn weitere verletzt worden. Die Armee machte am Sonntag abtrünnige Mitglieder der aufgelösten Guerillagruppe Farc für die Attacke verantwortlich. Der Angriff ereignete sich demnach auf einer Straße im Nordosten des Landes im Bezirk Arauca, der an Venezuela angrenzt.

Der jahrzehntelange Guerillakrieg zwischen den linksgerichteten Rebellen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) und der kolumbianischen Regierung war Ende 2016 mit einem Friedensabkommen beendet worden. In der Folge wurden in dem südamerikanischen Land rund 7.000 Guerillakämpfer entwaffnet.

Hunderte Guerillakämpfer widersetzten sich aber dem Abkommen und leben weiter im Untergrund. Sie finanzieren sich unter anderem durch den Drogenhandel und weitere kriminelle Aktivitäten. (APA/AFP)