Letztes Update am Di, 16.07.2019 11:27

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Steiermark

Bootsunfall am Wörthersee: Oberlandesgericht Graz bestätigte Urteil

Der angeklagte Niederösterreicher hatte von Anfang an auf nicht schuldig plädiert und das Urteil des Erstgerichts bekämpft. Er soll laut Urteil 2017 alkoholisiert ein Motorboot auf dem Wörthersee gelenkt und dabei mit einem riskanten Manöver einen Unfall verschuldet haben.

Der Angeklagte und sein Verteidiger Alexander Todor-Kostic im April 2018 beim Prozess.

© APA/EggenbergerDer Angeklagte und sein Verteidiger Alexander Todor-Kostic im April 2018 beim Prozess.



Graz, Klagenfurt – Das Oberlandesgericht Graz hat am Dienstag in der Berufungsverhandlung nach einem tödlichen Bootsunfall am Wörthersee das Urteil gegen den 46-jährigen Niederösterreicher inhaltlich bestätigt. Der Mann wurde 2018 in Klagenfurt wegen grob fahrlässiger Tötung verurteilt. Wegen der langen Verfahrensdauer setzte das OLG Graz die unbedingte Haftstrafe allerdings von zehn auf neuneinhalb Monate herunter.

Der Niederösterreicher hatte von Anfang an auf nicht schuldig plädiert und das Urteil des Erstgerichts in Klagenfurt bekämpft. Er soll laut Urteil alkoholisiert das Motorboot in Kärnten 2017 gelenkt und dabei mit einem riskanten Manöver einen Unfall verschuldet haben. Dabei wurde sein gleichaltriger Freund, ebenfalls aus Niederösterreich, über Bord geschleudert. Der Mann geriet unter Wasser mit dem Kopf in die Schiffsschraube, seine Leiche wurde am Tag darauf von Tauchern aus 30 Meter Tiefe geborgen. (APA)

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