Letztes Update am Fr, 15.11.2019 09:09

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

Tödliche Messerattacke in Innsbruck: 25-Jähriger vor Gericht

Ein Jahr nach einer tödlichen Messerattacke auf einen jungen Vorarlberger bei den Innsbrucker Bögen muss sich der mutmaßliche Täter kommende Woche vor Gericht verantworten. Der 25-Jährige soll bei der Tat in einem schizophrenen Zustand gewesen sein.

Ende November endete der Geburtstagsausflug von Vorarlbergern nach Innsbruck am südlichen Ende der Bogenmeile mit einem Toten.

© zeitungsfoto.atEnde November endete der Geburtstagsausflug von Vorarlbergern nach Innsbruck am südlichen Ende der Bogenmeile mit einem Toten.



Innsbruck – Nach einer tödlichen Messerattacke in Innsbruck Ende November 2018, bei der ein 21-jähriger Vorarlberger getötet worden ist, steht kommenden Donnerstag und Freitag ein 25-Jähriger vor dem Landesgericht Innsbruck. Der Beschuldigte soll die Tat in einem aufgrund von Schizophrenie zurechnungsunfähigen Zustand begangen haben. Die Staatsanwaltschaft stellte einen Antrag auf Unterbringung.

Der Angeklagte stritt nach seiner Festnahme jeglichen Zusammenhang mit der Tat ab, auf Videoaufzeichnungen sei er aber erkennbar, hieß es seitens der Anklagebehörde. Hintergrund der Tat könnte ein Suchtmittelgeschäft gewesen sein.

Der junge Vorarlberger war gemeinsam mit acht Bekannten nach Innsbruck gekommen, um auszugehen. Nach dem Besuch eines Lokals in der „Bogenmeile“ wurde der 21-Jährige vollkommen unvermittelt und überraschend angegriffen. Er wurde laut Obduktion durch einen einzelnen Stich in den Hals getötet. Der Angreifer flüchtete zunächst. Wenig später nahm die Exekutive den 25-Jährigen als Tatverdächtigen fest. Der Prozess ist für zwei Tage anberaumt. Ein Urteil wird für Freitag erwartet. (APA)

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