Letztes Update am Di, 02.02.2016 15:31

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Luftfahrt

AUA-Maschine musste Landeanflug in Lugano abbrechen

Bereits im Oktober kam es zu dem Zwischenfall in Lugano. Ein Warnsystem hatte angeschlagen, die Piloten brachen den Vorgang ab und landeten anschließend sicher in Mailand.

(Symbolfoto)

© AUA(Symbolfoto)



Lugano – Eine AUA-Maschine vom Typ Bombardier Dash 8-400 (Q400), die für Swiss im Einsatz war, hat am 13. Oktober 2015 nach einem Alarm des Bodennäherungs-Warnsystems einen Landeanflug in Lugano abbrechen müssen. An Bord der Maschine, die in Zürich gestartet war, befanden sich laut „Aviation Herald“ und Austrian Wings 55 Fluggäste und vier Besatzungsmitglieder.

Nach dem Durchstartmanöver führten die Piloten das sogenannte „Missed Approach“-Verfahren aus. Doch ein erneuter Landeversuch in Lugano war aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht mehr möglich. Im Nahbereich der Piste befinden sich steile Gebirgshänge. Der Flug müsste stattdessen nach Mailand-Malpensa ausweichen.

AUA-Sprecher Wilhelm Baldia bestätigte den Vorfall: „Als die Piloten bereits auf Sicht flogen, gab es eine Warnung des Bodenannäherungssystems.“ Bei Sichtanflügen auf Flughäfen, die sich nicht im freien Gelände befinden, weil sie wie Lugano von Bergen umgeben sind, könne es grundsätzlich zu einer solchen kommen. „Die Piloten haben richtig reagiert und den Landeanflug abgebrochen.“ (APA)

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