Letztes Update am Di, 23.10.2018 19:36

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Verkehr

Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert

Die Asfinag weist einen „Kurier“-Bericht zurück, wonach Tirol die geplante Pannenstreifen-Freigabe auf der A12 auf Eis legen würde.

Die Pläne von Verkehrsminister Hofer, den Staus zwischen Zirl und Innsbruck mit einer Öffnung des Pannenstreifens als temporärer dritter Spur zu begegnen, lösten in Tirol kontroverse Reaktionen aus.

© TT/BöhmDie Pläne von Verkehrsminister Hofer, den Staus zwischen Zirl und Innsbruck mit einer Öffnung des Pannenstreifens als temporärer dritter Spur zu begegnen, lösten in Tirol kontroverse Reaktionen aus.



Innsbruck – Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als „völlig falsch“. Der Kurier hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.

„Das stimmt einfach nicht. Ich weiß nicht, was das soll“, sagte Siegele. Es sei richtig, dass es in der Stadt Innsbruck Stimmen gegen die geplante Freigabe des Pannenstreifens gebe. „Für uns heißt das, dass wir die Zweifler davon überzeugen müssen und keinesfalls, dass wir unseren Plan für eine temporäre Pannenstreifenfreigabe verwerfen“, so der Geschäftsführer. Schließlich würden „100 erfolgreiche Tage Pannenstreifen-Freigabe“ auf einem Teil der Ostautobahn (A4) beweisen, dass diese international längst erprobte Maßnahme auch in Österreich gut funktioniere. (APA)