Letztes Update am Di, 12.03.2019 09:45

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Salzburg/Kärnten

Sperre der Tauernautobahn und kilometerlange Staus nach Lkw-Unfall

Ein Verkehrsunfall auf der Tauernautobahn in Salzburg hat am Dienstag für Verzögerungen im Frühverkehr gesorgt. Ein Lkw war gegen 5.50 Uhr bei Flachauwinkl auf der A10 in Fahrtrichtung Salzburg ins Schleudern geraten, ein zweiter Laster fuhr auf das Schwerfahrzeug auf.

Stau auf der Tauernautobahn. (Symbolfoto)

© APAStau auf der Tauernautobahn. (Symbolfoto)



Wien – Auf der Tauernautobahn (A10) hat sich in den Morgenstunden auf Salzburger Seite nach dem Tauerntunnel ein folgenschwerer Lkw-Unfall ereignet: Die A10 musste in Richtung Salzburg im Unfallbereich genauso wie der Katschbergtunnel und Tauerntunnel gesperrt werden. Kilometerlange Staus waren die Folge. Am Vormittag konnte die Sperre wieder aufgehoben werden, die Staus lösten sich langsam auf.

Gegen 5.50 Uhr sind demnach aus bisher ungeklärter Ursache zwischen dem Tauerntunnel und der Raststation Tauernalm zwei Lkw kollidiert. Die beiden Lkw verkeilten sich ineinander und sorgten für eine Totalsperre der A10 in Richtung Salzburg.

Laut einer ersten Information vom Roten Kreuz gab es bei dem Unfall keine Verletzten. Um 7.45 Uhr wurde ein Fahrstreifen wieder geöffnet. „Für die Bergung braucht es Spezialfahrzeuge, aber die beiden Lkw konnten soweit zur Seite gebracht werden, dass zumindest ein Fahrstreifen wieder passierbar war“, sagte eine Sprecherin der Polizei zur APA.

Im Zuge der Bergungsmaßnahmen musste die A10 im Unfallbereich in Richtung Salzburg gesperrt werden. Binnen weniger Minuten bildet sich ein kilometerlanger Stau. Auch der Tauerntunnel und der Katschberg wurden in Richtung Landeshauptstadt für den Verkehr gesperrt. Auch hier kam es zu Staus. Ausweichen über die Katschbergstraße (B99) war nur bedingt empfehlenswert. Aufgrund der winterlichen Witterung herrscht sowohl über den Katschberg als auch zwischen Untertauern und Tweng Kettenpflicht für alle Fahrzeuge. Autofahrer und Lkw-Lenker sollten möglichst großräumig ausweichen. (APA)