Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 03.11.2019


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Straßenbahn-Anrainer: „Daran werden wir uns nie gewöhnen“

Dem dunklen Grollen auf der Spur: Verkehrsbetriebe forschen weiterhin nach Ursachen für große Belastungen. Hersteller muss Bremsprogramm überarbeiten.

Alois Jöller (oben) wohnt direkt an der Schützenstraße (siehe auch unten links). Jetzt rät ihm sein Arzt, von dort wegzuziehen. Die Tochter von Johann Klingenschmid (unten rechts) lebt in der Serlesstraße, drei Jahre bleibt die Garagenzufahrt gesperrt.

© RachléAlois Jöller (oben) wohnt direkt an der Schützenstraße (siehe auch unten links). Jetzt rät ihm sein Arzt, von dort wegzuziehen. Die Tochter von Johann Klingenschmid (unten rechts) lebt in der Serlesstraße, drei Jahre bleibt die Garagenzufahrt gesperrt.



Von Michaela S. Paulmichl

Innsbruck – Es begann mit Lieferschwierigkeiten bei den neuen Straßenbahngarnituren, dann kam es zu großen Verspätungen, weil parkende Autos die Geleise blockierten, und ein Ende der Probleme ist derzeit nicht absehbar. Wegen der vor allem in älteren Gebäuden entlang der Trasse deutlich spürbaren Erschütterungen, verbunden mit einem durch den so genannten sekundären Luftschall verursachten dunklen Grollen, werden Anrainer regelmäßig aus dem Schlaf gerissen. Bei den Innsbrucker Verkehrsbetrieben gingen aus diesem Grund Dutzende Beschwerden ein.

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