Letztes Update am Mo, 19.02.2018 10:43

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tropensturm

Tropensturm „Gita“ zieht auf Neuseeland zu

Es ist einer der schlimmsten Stürme seit Jahrzehnten: Der Zyklon ist mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h Tonga, Samoa und die Fidschi-Inseln hinweggezogen.

Tropensturm "Gita" richtete auf Tonga schwere Schäden an.

© AFP/Rotes KreuzTropensturm "Gita" richtete auf Tonga schwere Schäden an.



Wellington – Nach massiven Schäden auf mehreren kleineren Pazifikinseln steuert der Tropensturm „Gita“ auf Neuseeland zu. Der Zyklon soll den Inselstaat in der Nacht auf Dienstag (Ortszeit) erreichen. Die Wetterbehörden sagen starken Regen voraus, der Fluten und Überschwemmungen zur Folge haben soll. Wegen Wellen von bis zu sechs Metern Höhe wird auch eine Sturmflut nicht ausgeschlossen.

Das Ministerium für Zivil- und Katastrophenschutz empfahl den Bürgern, sich auf Stromausfälle und Straßensperren vorzubereiten. Die zuständige Ministerin Sarah Stuart-Black sagte: „“Gita“ hat das Potenzial, viel Ärger anzurichten.“ Die neuseeländische Fluglinie Air New Zealand richtete sich darauf ein, dass Flüge gestrichen werden müssen. Sie empfahl Passagieren, Reisen möglichst bis Donnerstag zu verschieben.

Der Sturm war zuvor mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern über Tonga, Samoa und die Fidschi-Inseln hinweggezogen. Nach Angaben der Wetterbehörden ist er einer der schlimmsten Stürme seit Jahrzehnten in der Region. (APA/dpa)


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